14. Feb, 2019

Besser schlafen dank Detox

Erholsamer Schlaf ist eine kostbare " Detox- Kur"

Ein gesunder Schlaf fördert zielgerichtet die Regeneration von Körper und Seele, stimuliert körpereigene Reparaturmechanismen, stärkt das menschliche Immunsystem und befeuert den Stoffwechsel. Ein erholsamer Schlaf wirkt deshalb reinigend und regt das Wachstum neuer Hautzellen an. Wissenschaftliche Studien belegen, dass das menschliche Gehirn während des Schlafens ein einzigartiges " Reinigungssystem" in Gang setzt, das mit der Funktionalität des Lymphsystems vergleichbar ist und ähnlich einer körpereigenen " Müllabfuhr" objektiv überflüssige Informationen auslöscht.

Ausreichender und entspannender Schlaf wirkt demnach wie eine kräftigende " Detox- Kur" auf den menschlichen Organismus. Laut medizinischer Forschungsergebnisse hemmt Schlafmangel das körpereigene Immunsystem und übt die gleichen negativen Effekte auf die Abwehrkräfte aus wie extreme körperliche Belastungen und Krankheiten.

Wer dauerhaft zu wenig bzw. schlecht schläft, stört zudem natürliche Hormonabläufe, die im Zuge des Schlafens stattfinden. Die Sensibilität der Fettzellen gegenüber Insulin nimmt ab, während Sattmacherhormone unzureichend produziert werden und die Ausschüttung von Appetithormonen befeuert wird.

Der Körper reagiert auf das Schlafdefizit mit einer verstärkten Energiespeicherung. Menschen, die unzureichend schlafen, speichern daher zusätzlich 300 Kilokalorien. Schlafmangel fungiert entsprechend als " Dickmacher".

Besser schlafen leicht gemacht …

Guter Schlaf fördert die Gesundheit, begünstigt die Fettreduktion und verwöhnt die Psyche. Besser schlafen gelingt unkompliziert mit effektiven Tricks. Die Tipps unterstützen das Credo " besser schlafen" und sind einfach in den Alltag zu integrieren.

Oberste Priorität für einen gesunden Schlaf ist eine ideale Schlafhygiene. Das Zeitfenster vor dem Zubettgehen sollte frei von sämtlichen Störelementen sein, und ausschließlich von wohltuenden Komponenten überlagert sein.

Wer gut schlafen will, muss sich auf seine Sinne fokussieren, subjektiv " Störendes" ausblenden und sich verwöhnen. Unmittelbar vor der Nachtruhe ist der Konsum von Fernsehen, Smartphone und Computer zu unterbinden. Rohkost, ballaststoffreiche Nahrung und schwere körperliche Aktivität sind ebenso tabu.

Sich mit dem persönlichen " Nacht- Ritual" belohnen…

Das Schlafzimmer sollte zu einer " Ruhe- Insel" avancieren, die den Körper sanft entspannen lässt. Sämtliche Lichtquellen im Zimmer sind stufenweise zu reduzieren, um den natürlichen Dämmerungseffekt zu simulieren.

Ein persönliches Abendritual unterstützt den Übergang in den Schlaf. Dieses sollte sich an den individuellen Vorlieben orientieren. Erlaubt ist, was gefällt. Gezielte Entspannungs- oder Yogaübungen, ein wohltuender Tee, ein Entspannungsbad, lesen, Hörbücher- oder Hörspiele hören; alles hilft den Körper dabei sanft in die Ruhephase überzutreten. Besonders effektiv hierbei ist ein Entspannungsbad mit schlaffördernden Bade- bzw. Pflegezusätzen wie etwa Lavendel oder Hopfen, das etwa eine Stunde vor der Nachtruhe genossen wird.

Um den Organismus schonend herunterzufahren, sollte die Wassertemperatur bei rund 39 ° C liegen. Das Bad sollte nicht länger als 20 Minuten dauern. Wer sein persönliches Ritual gefunden und es als regelmäßige Gewohnheit etabliert hat, wird erholsam und besser schlafen können.